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Gasttrainer in Tensfeld und Sommerfest der BG Holsteinische Schweiz

Redaktion Nordmark 5. September 2014 Rückblicke

Gasttrainer in Tensfeld und Sommerfest der BG Holsteinische Schweiz

Am 30.08. hatten wir Andre Weber, Inhaber der Hundeschule Jagdhund Pinneberg (www.jagdhund-pinneberg.de) in Tensfeld zu Gast. Andre arbeitet nach der Fichtlmeier-Methode: Der Weg des Vertrauens.

 

Unsere Dummy-Gruppe war mit 9 Hundeführerinnen und -führern sowie mit 13 Hunden superpünktlich vor Ort. Sogar aus Schwerin sind Mitglieder angereist, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Zuerst zeigte Andre, wie wir mit unserem Hund über die Leine kommunizieren können, z. B. den Hund ins „Sitz“ bringen ohne „Stress“ an der Leine zu bekommen. Und die Ruheübung, die dem Hund die Möglichkeit gibt, an der Leine ruhig und gelassen zu werden.

Außerdem führte er uns vor, wie die drei Formen von „Bleib“ aussehen:

Bleib 1: der Hund ist unangeleint und hält mit dem Hundeführer Kontakt.

Bleib 2: Der Hund ist unangeleint, die Leine liegt neben ihm am Boden und er wartet auf seine Aufgabe. Bleib 2 heißt immer: Warte, ich habe eine Aufgabe für Dich.

Bleib 3: Der Hund ist angeleint, ein Gegenstand (z. B. Jacke, Mütze oder Tasche) liegt mit ihm im „grünen Bereich“. Hier könnte das Warten länger dauern. Bleib 3 heißt immer: Warte hier, ich kann Dich im Moment nicht gebrauchen. Ich komme wieder. Innerhalb des „grünen Bereichs“ darf er Hund sitzen, stehen oder liegen. Der „grüne Bereich“ wird durch die Leinenlänge definiert. Sobald der Hund (mit der Leinen-Handschlaufe) den „grünen Bereich“ verlässt, ist er außerhalb und er wird schimpfend zurück in den „grünen Bereich“ geführt. Sobald der Hund wieder im „grünen Bereich“ ist, wird er gelobt und er bekommt Leckerchen.

Dann haben unsere Hunde noch apportiert

– auch aus einer flach am Boden liegenden Tonne heraus. Dieses dient dazu zu sehen, ob der Hund Probleme – er hört sich selber in der Tonne atmen, die Tonne bewegt sich und seine Krallen machen in der Tonne Geräusche – selber löst oder ob er auf die Hilfe des Hundeführers vertraut und diesen – wie auch immer – herbeiholt, damit er an das Apportel kommt. 

  

 

Zum Üben des Verweisens diente eine aufrecht stehende Tonne, in die ein Dummy gelegt wurde. Das in der Tonne befindliche Dummy wurde meistens schnell gefunden – aber wie sage ich meinem Menschen, dass ich es nicht rausholen kann? Richtig: Zum Hundeführer schauen oder durch Bellen oder durch Rücklauf zum Hundeführer.

  

 

Im Anschluss fand unser Sommerfest auf dem Grundstück von Ulf Baumann statt. Mit angeregten Gesprächen und bei leckerem Essen verging der Nachmittag wie im Fluge. An dieser Stelle möchte ich noch im Namen aller ein besonders herzliches Dankeschön an unseren „Grillmeister“ Manfred Stender sowie an Ulf Baumann und Jörg Ott aussprechen.

Irmi Stender ist ebenfalls immer mit helfender Hand dabei, und unsere Mitglieder haben Grillgut, Salate und Kuchen mitgebracht – auch hierfür nochmals vielen Dank.

gez.

Petra Rochlitz